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StartpunktLUNG Güstrow

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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern
Goldberger Straße 12
18273 Güstrow

 

 

Telefon:

03843 777-0

Fax:

03843 777-106

E-Mail:

 poststellelung.mv-regierung.de

WWW:

www.lung.mv-regierung.de

 

 

 

Mario von Weber
neuerpunkt Mario von Weber

Telefon:

03843 777-331

Fax:

03843 777-697

E-Mail:

 mario.von.weberlung.mv-regierung.de

 

neuerpunkt Hintergrund und Motivation

Das LUNG ist technisch-wissenschaftliche (obere) Fachbehörde im Bereich des Umweltministeriums. Im Bereich Umwelt und Naturschutz ist das LUNG für die Erfassung, Dokumentation und Bewertung des Umweltzustandes, die Erarbeitung von Grundlagen für die Planung und Umsetzung landesweiter Schutzmaßnahmen sowie die Beratung der Landesregierung zuständig.

Die Aufgaben des LUNG lassen sich in vier Gruppen zusammenfassen:

  1. Erarbeitung wissenschaftlicher und technischer Grundlagen in Bezug auf einzelne Umweltbereiche und die Geologie des Landes M-V.
  2. Monitoring im Sinne von Erfassung, Bewertung und Dokumentation des Zustandes der Umwelt und des geologischen Untergrundes, einschließlich der Berichterstattung im Land M-V, an den Bund und an die EU.
  3. Beratung von Umweltministerium und Umweltverwaltung einschließlich Kommunen - im Bereich der Rohstoffsicherung auch des Wirtschaftsministeriums - sowie Datenbereitstellung und Beratung als Serviceleistung auch für Gewerbe, Industrie und Handel.
  4. Wahrnehmung von Vollzugsaufgaben, für die eine zentrale Bearbeitung in M-V infolge spezieller Randbedingungen oder zur Optimierung der Bearbeitung erforderlich ist.

Die Kernaufgaben des Dezernats 330 Gewässergüte Binnen-, Küstengewässer in der Abteilung 3 Wasser und Boden umfassen neben der eigentlichen Überwachung der Gewässergüte der Fließ- und Küstengewässer auch die Führung des Landesdatenspeichers Wasserbeschaffenheit sowie die Aus- und Bewertungen der Daten und die Veröffentlichung in regelmäßigen Berichten (z.B. Gewässergütebericht MV).

Ein wesentlicher Bestandteil der Überwachung ist das Küstenmonitoring Mecklenburg-Vorpommerns. Es dient der Überwachung räumlicher und zeitlicher Veränderungen physikalischer, chemischer und biologischer Messgrößen und bildet die Grundlage für eine aktuelle Zustandseinschätzung der Küstengewässer, z.B. für die Erkennung kurzfristiger Veränderungen, aber auch langfristigen Trends. Weitere Aspekte sind die rechtzeitige Erkennung und Beobachtung außergewöhnlicher Ereignisse wie Havarien, Verunreinigung mit Schadstoffen oder die Massenentwicklung toxischer Algen.

Neben der regelmäßigen monatlichen Überwachung physikalischer und chemischer Messgrößen wie Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoff und Nährstoffe im Wasser, werden auch Untersuchungen zur Belastung von Sedimenten, Schwebstoffen und Miesmuscheln mit Schadstoffen wie Spurenmetallen, Pestiziden, Polychlorierten Biphenylen (PCB) und Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAH) durchgeführt. Das biologische Küstenmonitoring umfasst neben der regelmäßigen monatlichen Überwachung des Phytoplanktons (im Wasser schwebende, meist einzellige und mit bloßem Auge nicht sichtbare Algen) auch Untersuchungen des Makrozoobenthos (Tiere des Meeresbodens) und der Makrophyten (Pflanzen des Meeresbodens). Diese Untersuchungen befassen sich vor allem mit den Auswirkungen der Eutrophierung (Überdüngung des Meeres mit Nährstoffen) auf die Lebensgemeinschaften der Küstengewässer. Zur Untersuchung der Auswirkungen von Schadstoffen auf Meeresorganismen (Wattschnecke, Miesmuschel und Aalmutter) wird seit 1998 ein biologisches Schadstoffeffektmonitoring als Frühwarnsystem zur Vorsorge entwickelt.

Zur Anpassung der Überwachung an die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) der Europäischen Union wird im Dezernat derzeit ein Konzept erarbeitet. Parallel dazu erfolgt in einem länderbergreifenden Projekt (BLMP+) die Anpassung der deutschen Meeresüberwachung (Bund/Länder-Messprogramm - BLMP) an die neuen nationalen und internationalen Rahmenbedingungen. Das erfordert zukünftig eine integrierende Betrachtungen von bisher sektoral erhobenen Daten und Informationen und eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen und Dienststellen. Zur Bewältigung dieser neuen Aufgaben werden Informationsinfrastrukturen benötigt, die durch Standardisierungen des Datenaustauschs und der Datenbearbeitung den Informationsfluss im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit unterstützt. Eine Hauptaufgabe wird u.a. darin bestehen, das Recherchieren, Zusammenführen, Aufbereiten und Bewerten der Daten zu erleichtern sowie die verschiedenen Verpflichtungen zur Datenlieferung und des Berichtswesens so effektiv wie möglich zu gestalten.